Deutsch-Niederländischer Juristenpreis 2009

Rechtsfragen machen nicht an der Grenze halt!

Das gilt vor allem für Deutschland und die Niederlande, die wirtschaftlich immer enger zusammenwachsen. Deshalb arbeiten die deutsche Sozietät ALPMANN FRÖHLICH (Münster und Emsdetten) und die niederländische Sozietät JPR Advocaten (Deventer, Doetinchem, Enschede, Groenlo und Zutphen) seit Jahren intensiv zusammen.

Überschreiten Sie juristische Grenzen!

Aus Anlass ihrer grenzüberschreitenden Kooperation haben die beiden Sozietäten zur Förderung des juristischen Nachwuchses in Deutschland und in den Niederlanden im Jahre 2000 den "Deutsch-Niederländischen Juristenpreis" in´s Leben gerufen. Der mit insgesamt 5.000 Euro dotierte Preis wird an junge Rechtswissenschaftler verliehen, die sich in ihren Arbeiten mit grenzüberschreitenden Rechtsfragen beschäftigen. Angesichts der wachsenden Bedeutung des Europarechts ist die Zielrichtung des Preises von deutsch-niederländischen auf alle europäischen Rechtsfragen erweitert worden.

Juristische Arbeiten mit europäischem Charakter

Der Preis wird alle zwei Jahre vergeben. Seit 2005 werden je zwei Preise á 2.500 Euro vergeben, der eine für die beste Dissertation, der andere für die beste Seminar- oder Examensarbeit. Die bisherigen Preisträger waren:

  • 2001: Herr Dr. Thomas Spiegels für seine Dissertation "Grenzüberschreitende Regionalplanung zwischen Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden". 
  • 2003: Frau Elena Fischer für ihre Dissertation "Die Übertragbarkeit des holländischen Modells der Sterbehilfe auf Deutschland". 
  • 2005: Frau Wendy Maria Schrama für ihre Dissertation "De niet-huwelijkse samenleving in het Nederlandse en Duitse recht" und Herr Matthias Henke für seine Seminararbeit "Enthält die Liste des Anhangs der Klauselrichtlilnie 93/13/EWG Grundregeln des Europäischen Vertragsrechts?" 
  • 2007: Herr Dr. Florian Möslein für seine Dissertation "Grenzen unternehmerischer Leitungsmacht im marktoffenen Verband" und Frau Liselotte de Kort für ihre Studienabschlussarbeit  "Europa und die Aufsicht im dezentralisierten Einheitsstaat".

Bewerbungen

Bewerben können sich Studenten, Referendare und junge Juristen aus Deutschland und den Niederlanden, die sich in ihren Dissertationen, Diplom-, Examens- oder Seminararbeiten mit grenzüberschreitenden europäischen Rechtsfragen auseinandersetzen.

Senden Sie Ihre Arbeiten (möglichst als Ausdruck und als Datei) und – soweit vorhanden – frühere Bewertungen der Arbeit sowie einem kurzen Lebenslauf möglichst bald ein.

Bewerbungsschluss ist der 31. Mai 2009.

Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch eine unabhängige Jury bestehend aus:

  • Präsident des Landgerichts Münster Klaus Schelp
  • Prof. Dr. Reiner Schulze (Westfälische Wilhelms-Universität Münster)
  • Präsident der Rechtbank Zutphen Mr. G. Vrieze
  • Prof. Mr. D.A. Lubach (Rijksuniversiteit Groningen)

Die Preisverleihung findet im Herbst 2009 anlässlich des von den beiden Sozietäten veranstalteten 13. Deutsch-Niederländischen Rechtskolloquiums statt.

Ansprechpartner:

ALPMANN FRÖHLICH
RA Horst Wüstenbecker
Annette-Allee 35, 48149 Münster
Tel.: +49 251 9810929
e-mail: horst.wuestenbecker@alpmann-schmidt.de